Software

Aus zweiter Hand

Occasions-Software ist prinzipiell eine feine Sache: anstatt teuer beim Hersteller beziehen einfach als Second Hand wiederverwerten. In der Schweiz darf man grundsätzlich Software für private Anwender weiterverkaufen, sofern die Software rechtmässig erworben wurde. Genau hier wird es schwierig, denn dubiose Anbieter locken mit günstigen Preisen zu Software, welche sich später als kopiert herausstellen kann. Darum gilt es vor dem Occasions-Kauf genau die Ware abzuklären:

Abklären:

  • Nur Original-Datenträger mit Lizenzkleber oder Produkteschlüssel-Kleber kaufen
    • Oftmals sind auf der Verpackung die Kleber speziell mit „Hologrammen“ versehen, um das Kopieren zu erschweren
    • Teilweise sind die Installations-CD und -DVD mit „Hologrammen“ zum Schutz versehen
  • Es sollte sich um eine eine Einzelplatzversion handeln
    • Ist die Lizenz für mehr als einen PC gedacht - also Mehrfachlizenzen - dann stammt die Software von einem Unternehmen und ist für Privatanwender nicht gedacht
  • Der Verkäufer muss bescheinigen, dass er die Software nicht mehr eingesetzt wird
    • Eine Bestätigung der Deinstallation oder des Herstellers, sofern die Software registriert wrude
  • Die Software muss eine Vollversion sein
    • Ein Upgrade setzt i.d.R. eine vorinstallierte alte Version aus oder verlangt vor der Installation nach dem Installationsmedium der alten Version zur Kontrolle
    • Ein Update ist ohne vorinstallierter Version völlig unbrauchbar

Fazit

  • Der Kauf von Occasions-Software gestaltet sich schwierig, da der legale Nachweis oftmals tückisch ist
  • Anstatt teurer Software bietet es sich heute aber auch an auf freie Software zu setzen (Freeware, Open Source)
  • Freie Software ist genauso leistungsfähig und die Hilfeangebote der Entwickler oftmals besser und schneller als von Firmen der teuren Software.
 
software.txt · Zuletzt geändert: 2012/05/19 13:16 von elmar · [Ältere Versionen] · [Links hierher]