Prozessieren

Kläger

  • Seit 2011 muss ein Gerichtskostenvorschuss gezahlt werden, um vor Gericht klagen zu können
    • Bei abgewiesener Klage sind die Gerichtskosten und Anwaltskosten der Gegenpartei zu tragen
    • Die Kosten fürs Gericht richten sich nach der Höhe der eingeklagten Summe
  • Teilklage anwenden
    • Sind die Risiken auf Erfolg noch zu unklar, kann das Risiko mit einer Teilklage begrenzt werden, so dass nicht alle Forderungen zugleich gestellt werden, aber bei Erfolg der Teilklage leicht nachgeholt werden können. Hiermit erreicht man eine Kostenreduktion, im Falle eines negativen Ausgangs.

Kostenrisiko

Der Kläger zahlt auch, wenn er den Prozess gewonnen hat. Der Unterlegene wird zwar verpflichtet die Gerichtskosten zu zahlen, doch der Kläger muss das Geld selber eintreiben. Dies weil der Kläger das Geld bevorschusst hat. Das birgt das Risiko für den Kläger, wenn der Unterlegene nicht zahlen kann und eine Betreibung erfolglos bleibt, der Kläger auf den Kosten sitzen bleibt.

Teilklage

Wenn die Aussichten auf einen Prozessgewinn nicht eindeutig sind, z.B. weil die Haftung ungeklärt ist, empfiehlt es sich eine Teilklage anzustreben. Die Gerichtskosten werden an der Höhe des Streitwerts bemessen und können so tiefer gehalten werden. Bei einer Teilklage wir das Gericht die Haftung klären müssen. Wird das Gericht die Teilklage gutheissen, kann der restliche Teil noch eingeklagt werden, sofern diese Restsumme nicht verjährt ist.

 
prozessieren.txt · Zuletzt geändert: 2016/07/03 10:31 von elmar · [Ältere Versionen] · [Links hierher]