Arbeitsbedingungen

Arbeitslosigkeit

  • Wer eine Tätigkeit ablehnt oder auflöst, die nicht orts- und branchenüblich entlöhnt wird, hat keine Sanktionen durch die Arbeitslosenkasse zu befürchten. Wer als Zwischenverdienst einen nicht orts- und branchenüblichen Lohn erhält, muss damit rechnen, dass die Arbeitslosenkasse nicht den tatsächlichen Lohn anrechnet, sondern eben vom orst- und branchenüblichen Lohn ausgeht.

Billigflaggen-Schiffe

Auf solchen Schiffen herrschen i.d.R. schlechte Arbeitsbedindungen, da die Schiffe mit der Flagge von z.B. Bahamas, Bermudas oder Panama reisen. Damit gilt das jeweilige Landesrecht, welches teilweise eklatante Unterschiede zu europäischen Ländern aufweist und damit undenkbare Arbeitsbedingungen ermöglicht.

Zwar versucht die internationale Transportarbeiterföderation (ITF) die Kreuzfahrtschiffe zu besseren Arbeitsbedindungen mit Gewerkschaften zu bewegen, aber die selbstgenannte Zahl von 90% aller Kreuzfahrtschiffe darf bezweifelt werden. Die besseren Bedingungen sind danach trotzdem noch weit von unseren Standards entfernt. So ist der Mindestlohn dann für einen Koch, Kellner oder Steward noch auf Rund CHF 530 pro Monat bei einem 8h-Tag, die sowieso immer überschritten werden. Üblich sind min. 10h-Tage. Auf der untersten Stufe - z.B. Putzpersonal - sind sogar nur CHF 315 pro Monat gegeben. 1)

Outdoorfirmen sind noch keine Gipfelstürmer

Diese Unternehmen verpflichten sich einen existensichernden Lohn an Arbeiterinnen und Arbeiter zu bezahlen und setzen sich für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen ein 2):

Weitere Infos unter: http://www.evb.ch/outdoor

Unternehmen mit schlechten Arbeitsbedinungen

  • Ikea im Bereich Bettwächenherstellung in der Türkei

Unternehmen mit hohen Selbstmordraten

1) Quelle: Walder, Beatrice: "Alptraum Traumschiff". In: K-Tipp 4/2012
2) Quelle: Luginbühl, Christa (2009): Outdoorfirmen unter der Lupe. In: erklärung!, 3/2009, 1-3
 
arbeitsbedingungen.txt · Zuletzt geändert: 2016/12/11 21:49 von elmar · [Ältere Versionen] · [Links hierher]